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Manoeverkritik.de
Dienstag, 7. September 2010 | |

| Populist
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Angela Merkel dafür, dass sie kurz vor der Europa-Wahl auf einmal die Irak-Politik der USA kritisiert. |
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| Zitat
des Monats ::: |
Zur Wahl stehen Herr Professor Dr. Horst Köhler und Herr Professor Dr. Gesine Schwan.
Wolfgang Thierse vor der 12. Bundesversammlung (24.05.2004) |
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| Site
des Monats ::: |
| Rauchen kann so schön sein. Auch mit den neuen Warnhinweisen. |
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Montag, 22.12.2003
- Eine Familienministerin macht Politik -
Normalerweise ist das ja so: Da gibt es Minister, die dürfen Politik machen, wie etwa der Finanzminister, der Innenminister und der Außenminister. Und dann gibt es Minister, die sind dekorativ. Zum Beispiel die Familienministerin, die Entwicklungshilfeministerin, die Justizministerin. Deshalb wählt man für diese Jobs in der Regel Frauen, damit sie bei den wichtigen Themen nicht mitzureden haben.
Zynismus beiseite. Eine Ministerin Gerhard Schröders durchbrach gestern erfolgreich dieses Muster. Familienministerin Renate Schmidt kündigte an, sie wolle eine Abschaffung der Wehrpflicht erreichen und prüfe deshalb schon einmal, welche Auswirkungen ein Aussetzen des Zivildienstes habe. Dazu werde eine Kommission "Zukunft des Zivildienstes" in Kürze Vorschläge vorlegen.
Damit fährt Schmidt ihren männlichen SPD-Kollegen an den Karren, die allesamt noch gegen die Abschaffung des Wehrdienstes sind. Peter Struck, Wolfgang Clement, Gerhard Schröder sind vehemente Verfechter des Pflichtdienstes. Nun müssen sie das Thema erneut diskutieren. Schließlich wird die Kommission von Schmidt voraussichtlich ein Abschaffen des Zivildienstes empfehlen. Damit wäre eines der schwergewichtigsten Argumente für die Beibehaltung der Wehrpflicht vom Tisch. Geschickt, Frau Schmidt. |
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::: Die Übelkrähe ::: |
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"Wir fordern Frau Merkel auf, den Hassprediger Beckstein für die Dauer der Verhandlungen in verbale Sicherungshaft zu nehmen" (Katrin Göring-Eckardt, 24.05.2004) |
"Dagegen sind Bocksprünge kontrollierte Bewegungen" (CSU-Landesgruppenchef Michael Glos über die Regierungspolitik von Rot-Grün., 08.05.2004) |
"Glaubt den Paktierern nicht. Das Umlagegesetz muss kommen." (Michael Sommer zum Ausbildunspakt, 07.05.2004) |
"Es darf in Brüssel nicht zu einem Einstieg in den Ausstieg aus der deutschen Sprache kommen." (BaWü-Minister Rudolf Köberle (CDU), 12.03.2004) |
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